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Von Staubsaugern, Besenschränken und Küchenkisten – Rationalisierung der Wohnung zwischen Weimarer Republik und Bundesrepublik Deutschland

Vortrag von Arne Keilmann, Sozialwissenschaftler, Offenbach

Von Staubsaugern, Besenschränken und Küchenkisten –

Rationalisierung der Wohnung zwischen Weimarer Republik und Bundesrepublik Deutschland
 
Deutschland nach dem Ende des Ersten Weltkriegs: Vorangetrieben durch die Vertreter des Neuen Bauens hielten die Ideen der Industrialisierung erstmals Einzug in Bauwesen und Haushalt und beeinflussten damit nachhaltig den Arbeitsplatz der Hausfrau.
 
Der Vortrag des Sozialwissenschaftlers Arne Keilmann beleuchtet die Hintergründe dieser Rationalisierungsbestrebungen und ihrer Wechselwirkungen mit dem sich verändernden Rollenverständnis von Frauenarbeit im Haushalt zwischen den Goldenen 20ern, der Zeit des Nationalsozialismus und dem Wirtschaftswunder der Adenauer-Aera.
 
 
Die deutsche Normküche
 

 

Arne Keilmann ist Sozialwissenschaftler und Lehrer für Geschichte bzw. Politik/Wirtschaft sowie nebenberuflicher Architekturhistoriker. 2001 Diplom. Bildungsreferent des Berliner Unterwelten e.V., seit 2005 Dissertation am Lehrstuhl Architektur- und Wohnsoziologie (Prof. Dr. Tilman Harlander), Universität Stuttgart, über die „Deutsche Akademie für Wohnungswesen e.V.“, Vortragstätigkeit, Publikationen und Mitarbeit an Ausstellungen zum Bauen und Wohnen zwischen 1900 und 1950.

 


Veranstaltungsort war:

Hörsaal neben dem Mineralogischen Museum im Steinmann-Institut

Poppelsdorfer Schloss, 53115 Bonn

 

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