Saal II: Gesteine und Meteorite
Minerale werden nicht nur in Form der eher bekannten einzelnen Kristalle gefunden, sondern bilden auch kleine, unregelmässige Kristallkörper, die fest miteinander zu Gesteinen verwachsen können. Diesen ist der Raum Gesteine und Meteorite gewidmet.

Die hier gezeigten Gesteine weisen unterschiedliche Entstehungsgeschichten auf. So entstehen magmatische Gesteine aus einer hocherhitzten Schmelze, dem Magma. Innerhalb dieser Gesteinsgruppe sind es die vulkanischen Gesteine, die durch die Erdkruste bis an die Erdoberfläche gedrungen sind, wie dies z.B. am Ätna der Fall ist.
Andere Gesteinstypen, die Plutonite, sind in grösseren Erdtiefen erstarrt. Zu ihnen zählt der Granit. Wenn magmatische Gesteine oder Sedimentgesteine während des Kreislaufs der Gesteine wieder in grössere Erdtiefen gelangen, bewirken Deformation und die Änderungen von Druck und Temperatur eine Änderung des Gefüges und eine Umwandlung (Metamorphose), die mit der Bildung neuer Minerale verbunden ist. Manche Minerale können sich nur unter bestimmten Druck- und Temperaturbedingungen bilden und geben daher wichtige Aussagen über die Entstehung von Kontinenten und Gebirgen.
Eine Vitrine des Saals II enthält eine Auswahl von Meteoriten, d.h. ausserirdische Gesteine, die als Bruchstücke anderer Körper des Sonnensystems vom Himmel auf unsere Erde gefallen sind.
