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Antarktisches Eisschild reagiert sensibler als gedacht

Forscherteam unter Beteiligung der Universität Bonn untersucht Klimadaten der
vergangenen 8.000 Jahre


Das Eisschild in der Antarktis reagiert deutlich sensibler auf Temperaturschwankungen als bislang geglaubt. Kleine Erwärmungen reichen aus, um eine verhängnisvolle Kaskade in Gang zu setzen, die etwa in einem weltweiten Anstieg des Meeresspiegels münden kann. Das hat ein internationales Forscherteam unter Beteiligung der Universität Bonn an Sedimenten des Scotiameeres aus den vergangenen 8.000 Jahren herausgefunden. Dieses Ergebnis, das nun im renommierten Fachjournal „Nature“ veröffentlicht wird, könnte auch helfen zu erklären, warum das Meereis in der Südhemisphäre in letzter Zeit zugenommen hat, obwohl der Rest der Erde wärmer wird.

Link zur Pressemitteilung: https://www.uni-bonn.de/neues/302-2016

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