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DFG HO 2550/11-1: "Quantifizierung der relativen Meeresspiegelentwicklung entlang der Küsten im Oman (Arabische See)"

Im Vordergrund des Projektes stehen küstenmorphologische Untersuchungen im Oman. Einerseits werden hier langfristige Änderungen beobachtet. Diese stehen im Zusammenhang mit globalen, eustatischen Veränderungen sowie lokalen, neotektonisch-isostatisch induzierten Bewegungen.

An der Ostküste Omans existieren Terrassen, die als Brandungsplattformen angelegt und anschließend gehoben wurden. In einer vorläufigen Untersuchung konnte bereits nachgewiesen werden, dass die Terrassen im Quartär entstanden. Ziel des Projektes ist es, die Hebungsbeträge zu ermitteln sowie den Mechanismus für die Hebung zu beschreiben. Die Arbeitshypothese ist, dass eine Kombination aus der plattentektonischen Konfiguration (Kollision der arabischen mit der eurasischen Platte) und lokalen isostatischen Faktoren (Serpentinisierung des Ophiolits) verantwortlich für die zu beobachtende Deformation ist.

Der zweite Schwerpunkt des Projektes ist die Dokumentation von Küstenablagerungen, die im Zusammenhang mit extremen Wellenereignissen stehen. Als solche kommen sowohl Tsunamis als auch Sturmfluten in Frage.

Das Projekt basiert auf Geländearbeiten bei denen klassisch geologisch kartiert wird, unterstützt durch hochauflösende Verfahren (Laserscanner, differentielles GPS, Bodenradar, Luftbildauswertung).

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