One Two
Sie sind hier: Startseite Museen Mineralogisches Museum Ein kleiner Rundgang - unsere Ausstellungen

Ein kleiner Rundgang - unsere Ausstellungen

 Logo

 

Herzlich Willkommen bei einem kleinen Rundgang durch unsere Schatzkammer!

 

 

 


Museumsplan

 

Das Museum ist im Nordwest-Flügel des Poppelsdorder Schlosses untergebracht und das seit nunmehr fast 200 Jahren. Es ist damit eines der ältesten Museen im Rheinland.

Die Ausstellungen des Mineralogischen Museums erstrecken sich im Erdgeschoss des Schlosses über vier Säle. Diese vier Säle sind verschiedenen Themen gewidmet.

 

Saal I - Minerale und ihre Systematik

Saal II - Wechselnde Sonderausstellungen / Meteorite / unser Tigerauge

Saal III - Heavy Metal. Minen - Minerale - Metalle /Erze und mineralische Rohstoffe

Saal IV - Edelsteine 

 

 

© Fides Friedeberg / Mineralogisches Museum Uni Bonn

  

Saal I - Minerale und ihre Systematik

 

Vitrine_1_klein.jpgSaal 1

© Fides Friedeberg / Mineralogisches Museum Uni Bonn

 Saal I ...

... beherbergt das Herzstück einer jeden bedeutenden Mineral-Sammlung: eine Auswahl der wichtigsten Minerale in möglichst großer Vielfalt. Im Mittelpunkt stehen etwa 600 Minerale, die besonders häufig in der Erdkruste vorkommen, eine große wirtschaftliche Bedeutung als Rohstoff haben, sehr selten oder einfach nur schön sind.

Ihre Präsenz in den Vitrinen folgt wissenschaftlichen Gesichtspunkten. Aus acht Mineralklassen werden die wichtigsten Vertreter gemäß ihrer chemischen Zusammensetzung ausgestellt. Diese Mineralklassen sind:

Elemente //  Sulfide // Halogenide // Oxide und Hydroxide // Karbonate // Sulfate // Phospate // Silikate

Quarz hat bei uns eine eigene Vitrine, stellt dabei aber keine eigene Mineralklasse. Er zählt zu den Oxiden (im englischsprachigen Raum zu den Silikaten) und verdient sich seine Sonderstellung, weil er eines der häufigsten Minerale der Erdkruste ist und in einer geradezu unglaublichen Farben- und Formenvielfalt auftritt.

 Turmalin

 Smithsonit mit Malachit

 

 

Smithsonit mit Rosasit (Inv.-Nr. 50217), Tsumeb / Namibia und Turmalin (Rubellit, Inv.-Nr. 80486), Pala, Kalifornien / USA - nur zwei Blickfänge in unserer systematischen Ausstellung // © Fides Friedeberg / Mineralogisches Museum Uni Bonn

 

Saal II

 

... der größte Teil des Saals ist unseren wechselnden Sonderausstellungen vorbehalten. Weitere Informationen hierzu finden Sie links in der Navigationsleiste unter 'Sonderausstellungen' oder mit einem Klick hier.

 

        Sonderausstellung

 

Die Sonderausstellung 'Geologie Hautnah' mit einer Vitrine im, die Stücke aus der Eifel und dem Siebengebirge zeigt //  © Fides Friedeberg / Mineralogisches Museum Uni Bonn

 


 

Im Saal II sind zudem die Objekte mit der weitesten Anreise zu bewundern, und die ältesten sind es wahrscheinlich auch noch.

 

Forsbach-Meteorit

© Maria Zedschak / Mineralogisches Museum Uni Bonn

Mit weiter Anreise und doch einer von hier: der Forsbach Meteorit fiel am 12. Juni 1900 gegen 14 Uhr auf das Feld des Bauern Johann Peter Volberg in Forsbach bei Hoffnungstal. Er ist nur 3 x 4 x 5 cm groß und wiegt 137 g, aber er ist eine Rarität aus NRW sind nur 8 Meteoritenfälle bekannt.

Nach einer kleinen Odyssee wurde er 1914 von Prof. Reinhard Brauns für die Sammlungen des Mineralogischen Museums der Universität Bonn gekauft. Nun ist er hier zusammen mit vielen seiner Verwandten ausgestellt

 

                                          
Meteorite können es zwar an Farbenpracht und Formenvielfalt nicht mit ihren Nachbarn in Saal I aufnehmen, sie sind jedoch aufgrund ihrer Herkunft und ihres Alters faszinierend. Sie sind auch wissenschaftlich von großem Wert, helfen sie doch, die Rätsel um die Entstehung unseres Sonnensystems zu entschlüsseln.

                               


 

Auch das größte Ausstellungsstück des Museums findet sich in Saal II: Das Tigerauge. Das schillernde Prachtstück ist nicht nur das weltweit größte bisher gefundene Exemplar sondern auch eines der schönsten. Und es ist ganz sicher einer unserer absoluten Publikumslieblinge.


Tigerauge

 © Fides Friedeberg / Mineralogisches Museum Uni Bonn


  

Saal III


In der neu eröffneten Dauerausstellung "Heavy Metal. Minen – Minerale – Metalle" im Saal III dreht sich alles um Erze. Es wird die Entstehung von Lagerstätten erklärt, aber auch auf Förderung und Verwendung von Erzen eingegangen. Die Ausstellung wurde um viele Objekte erweitert; Alltagsgegenstände komplettieren das Thema und zeigen auf, wie unvorstellbar unser Alltag ohne Erze wäre.

 

      Heavy Metal

 © Fides Friedeberg / Mineralogisches Museum Uni Bonn

Saal IV


Namensgebend für den Edelsteinsaal (Saal IV) sind die hier präsentierten Objekte: Edelsteine in allen Größen, Farben und Formen. Hier präsentieren wir von Menschenhand in Form gebrachte - geschliffene - Stücke ebenso wie funkelnde Schätze in ungeschliffenem Zustand.

Schönheit und Ästhetik stehen im Vordergrund. Klassiker wie Rubine, Smaragde und Saphire finden sich hier in den Vitrinen, aber auch wahre Exoten wie Libysches Wüstenglas.
 

 

          Turmaline im Edelsteinsaal      

 

Zwei wunderschöne Turmalin-Stufen aus den USA (links) und Brasilien (rechts), die in unserem Edelsteinsaal zu finden sind — zwei Beispiele aus einer großen Vielfalt edler Stücke // © Anne Zacke / Mineralogisches Museum Uni Bonn

 

Artikelaktionen