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Vortrag "Die Vulkaninsel Iōjima - nichts für feine Nasen"

— abgelaufen

Ankündigung des Vortrags "Die Vulkaninsel Iōjima - nichts für feine Nasen" am 11. März 2016 ab 17 Uhr.

Vortrag "Die Vulkaninsel Iōjima - nichts für feine Nasen"

Die Schwefelinsel Iōjima mit dem ständig rauchenden Schwefelberg Iōdake. (Foto: Amir Akhavan)

Die Vulkaninsel Iōjima - nichts für feine Nasen

Wir freuen uns, Ihnen einen spannenden öffentlichen Vortrag anzukündigen, der am Freitag den 11. März ab 17 Uhr im Hörsaal neben dem Mineralogischen Museum stattfindet.

Dr. Amir Akhavan aus Hamburg spricht über die Vulkaninsel Iōjima  ("Schwefelinsel") im Süden Japans, die er mehrfach und jedes Mal mehrwöchig besucht, gefilmt, fotografiert und beprobt hat.

Im Magma bei hohem Druck gelöste Gase und Wasser sind der Treibstoff der Vulkane. Sie sorgen aber nicht nur für Ausbrüche. Die heißen und aggressiven Gase verändern die Gesteine, die sie durchdringen, und sie transportieren stetig Metalle aus der Tiefe an die Oberfläche, wo sich neue Minerale und Lagerstätten bilden.

Auf der Insel Iōjima ("Schwefelinsel") im Süden Japans kann man diese Prozesse beobachten. Dort strömen aus dem aktiven Vulkan Iōdake seit Jahrhunderten ununterbrochen heiße Gase, ohne dass es zu größeren Ausbrüchen kommt.

Entstanden ist eine eigene kleine Welt mit tausenden Fumarolen, heißen Quellen und exotischen Mineralen. Die Menschen auf der Insel haben sich den anscheinend gutmütigen Vulkan zunutze gemacht und auch bei Wissenschaftlern ist er ein beliebtes Studienobjekt. Amir Akhavan stellt den Vulkan mit Filmen und Fotos vor.

Schwefel-Fumarole Temperaturmessung

Eine große Schwefel-Fumarole am Kraterrand.
(Foto: Amir Akhavan)

Temperaturmessung an einer Fumarole im Krater - hier braucht man die Gasmaske. (Foto A. Akhavan)

Tugarinovit bunte Metallverbindungen

Das seltene Molybdänmineral Tugarinovit, das sich in heißen Fumarolen bildet.
(Foto: Amir Akhavan)

Im Krater des Vulkans bilden bunte Metall- verbindungen einen Saum um Hoch- temperaturfumarolen. (Foto: Amir Akhavan)

Veranstaltungsort: Hörsaal neben dem Mineralogischen Museum, Meckenheimer
Allee 169, Poppelsdorfer Schloß, 53115 Bonn
Eintritt: 4,-€ inklusive Museumseintritt ab 15 Uhr
Ansprechpartner: Dr. Renate Schumacher, Mineralogisches Museum der Universität Bonn
Tel. 0228-73-2761 oder 0228-73-72764
E-mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]
Internet: www.steinmann.uni-bonn.de/museen/mineralogisches-museum

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