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Outdoor

Dieser Outdoor-Bereich des Steinmann-Institutes umfasst Beschreibungen vieler angebotener Geländeveranstaltungen der Studiengänge Bsc. und Msc. Geowissenschaften. Er wurde zuletzt im Sommersemester 2013 im Rahmen des Moduls M70 - Öffentlichkeitsarbeit überarbeitet mit dem Ziel diese der Öffentlichkeit transparent und übersichtlich zu präsentieren. Neben der Berg besiegtallgemeinen interessierten Öffentlichkeit sollen speziell Studierende der Geowissenschaften sowie Studieninteressierte angesprochen werden. Alle Angaben sind ohne Gewähr, diese Seite befindet sich stetig im Ausbau.

Neben den Geländeveranstaltungen sind für Studierende nützliche Ratschläge zur Vorbereitung und Nachbereitung von Geländeveranstaltungen beschrieben. Es gibt einen Field Guide, in dem der Umgang mit typischen Arbeitsgeräten eines Geowissenschaftlers im Gelände erklärt wird. Die Geländeveranstaltungen lassen sich schnell nach gewünschtem Kriterium über die Exkursionslisten finden, in denen sie u.a. nach Thema, Dozent, Jahr sortiert sind. Zusätzlich gibt es je eine Zusammenstellung für den Bachelor- und den Masterstudiengang über Module, die Geländeveranstaltungen beinhalten und den damit verbundenen ungefähren Kosten, sowie eine Aufstellung an Kreditmöglichkeiten.

 

Was sind Geländeveranstaltungen und warum sind sie wichtig?

Hannibal in EspesGeländeveranstaltungen sind praktische Übungen zu allgemeinen oder speziellen geologischen Themen im Gelände. Dabei wird das theoretisch erworbene Wissen aus Vorlesungen und Übungen in der Praxis angewendet. Geologie ist eine Wissenschaft "zum Anfassen" und kann nicht nur theoretisch erlernt werden, da die Gesteinsansprache und das Erkennen sowie Interpretieren von geologischen Strukturen ein wesentlicher Bestandteil der Berufsausbildung sind. Für den sicheren Umgang bei Geländearbeiten ist eine große Menge an Erfahrung notwendig, die nur über Geländeveranstaltungen vermittelt werden kann. Daher wird am Steinmann-Institut ein großes Augenmerk darauf gelegt, dass möglichst viele Geländeveranstaltungen in sämtlichen Fachbereichen angeboten werden können. In vielen Fällen ist eine Geländeveranstaltung fester Bestandteil eines Moduls, da nur so das Modulthema umfassend gelehrt und erlernt werden kann. Geländeveranstaltungen lassen sich in drei Kategorien einteilen:

 

Exkursionen

outdoor_0.jpgdienen der Umsetzung theoretischer Grundlagen am Anschauungsobjekt im Gelände. Ziel dieser Veranstaltungsart ist es, die Komplexität der natürlichen Gegebenheiten vor Ort mit Hilfe theoretischen Hintergrundwissens zu erkennen und zu verstehen. Exkursionen bieten einen klassischen Lehrcharakter. Beobachtung und Interpretation der besuchten Lokalitäten werden in einem Protokoll festgehalten. 

 

Geländeübungen

outdoor_1.jpgAuch hier werden theoretische Kenntnisse der Teilnehmer am Anschauungsobjekt im Gelände umgesetzt. Die Geländeübungen beinhalten jedoch die selbständige Vorbereitung und Lösung von Fragestellungen vor Ort. Im Rahmen von geophysikalischen und hydrogeologischen Geländeübungen werden Messungen im Gelände durchgeführt und ausgewertet, bei strukturgeologischen und sedimentologischen Geländeübungen steht die Aufnahme und Interpretation von geologischen Strukturen, bei Lehrgrabungen die Fossilbergung im Zentrum.

 

Geologische Kartierungen

outdoor_2.jpgGeologische Kartierungsübungen sind spezielle Geländeübungen, bei denen die Teilnehmer in 2er-Gruppen jeweils ein Gebiet von ca. 4-6 Quadratkilometern eigenständig geologisch aufnehmen und die Ergebnisse in einer geologischen Karte und einem Kartierbericht festhalten.

 

 

erstellt von T. Lorscheid & T. Weyand im Rahmen des Modules M70 Öffentlichkeitsarbeit, SS 2013.

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